Übungen für mehr Körperbewusstsein

1. Body Scan

Lege dich oder setze dich entspannt hin. Schließe die Augen und lenke deine Aufmerksamkeit nacheinander auf verschiedene Körperteile – beginnend bei den Füßen und langsam bis zum Kopf.

2. Atemmeditation

Setze dich aufrecht hin. Konzentriere dich auf deinen Atem, wie er in deinen Körper einströmt und wieder hinausfließt. Versuche, den Atem bewusst wahrzunehmen, ohne ihn zu verändern.

3. Barfußgehen

Laufe barfuß über verschiedene Untergründe (Gras, Sand, Teppich). Achte auf die Empfindungen an deinen Fußsohlen.

4. Dehnen und Strecken

Beginne den Tag mit sanftem Dehnen. Zum Beispiel: Arme nach oben strecken, sanft zur Seite neigen oder den Rücken runden und strecken.

5. Spiegelübung

Stelle dich vor einen Spiegel und schaue dich an. Achte auf Haltung, Gesichtsausdruck und Körpersprache, ohne dich zu bewerten.

6. Tanzen oder intuitive Bewegung

Schalte Musik an und bewege dich spontan, ohne auf eine bestimmte Technik zu achten.

7. Progressive Muskelentspannung

Spanne nacheinander verschiedene Muskelgruppen (z. B. Hände, Arme, Schultern) an und entspanne sie bewusst wieder.


Berührungsübung

Diese Berührungsübung kann dir helfen, deine eigene Körperwahrnehmung zu verbessern, in Kontakt mit dir selbst zu kommen und Achtsamkeit zu fördern. Hier ist eine Anleitung, die du leicht alleine durchführen kannst:

Vorbereitung:

  1. Ruhige Umgebung:
    Sorge für einen Ort, an dem du dich wohlfühlst. Eine Matte, ein Kissen oder dein Bett eignen sich gut. Optional kannst du sanfte Musik anmachen oder eine Kerze anzünden.
  2. Bequeme Kleidung:
    Trage etwas, in dem du dich frei bewegen kannst, oder arbeite mit freier Haut, um den Kontakt direkter zu spüren.

Ablauf:

  1. Einstimmung:

Setze oder lege dich bequem hin. Schließe die Augen und atme tief ein und aus. Konzentriere dich auf deinen Atem und deinen Körper.

  1. Kontakt aufnehmen:

Beginne mit deinen Händen. Streiche sanft über deine Arme, Hände oder Beine. Achte darauf, wie sich deine Haut und deine Berührung anfühlen – ist sie warm, kühl, rau, glatt? Nutze verschiedene Berührungstechniken: streichen, drücken, leicht kneifen oder klopfen.

  1. Körper erkunden:

Wandere langsam durch deinen Körper: Gesicht, Schultern, Bauch, Beine, Füße. Sei aufmerksam für Empfindungen, die auftauchen: Wo fühlt sich der Kontakt angenehm an? Wo bist du empfindlicher?

  1. Pausen und Reflexion:

Halte ab und zu inne und spüre nach: Wie fühlt sich dein Körper jetzt an? Gibt es Bereiche, die mehr Aufmerksamkeit brauchen? Wenn du an einer Stelle Anspannung fühlst, lege einfach deine Hand darauf und atme ruhig.

  1. Selbstumarmung:

Schließe die Übung mit einer liebevollen Geste ab, z. B. einer Umarmung für dich selbst. Lege deine Arme um deinen Körper und halte dich für einen Moment fest.


Tipps:

Du kannst ein angenehm duftendes Öl verwenden, um die Berührung intensiver zu machen.

Langsamkeit: Nimm dir Zeit, um jeden Teil deines Körpers bewusst zu berühren.

Gedanken beobachten: Wenn Gedanken auftauchen, lass sie ziehen und kehre zu deinem Körper zurück.


Diese Übung kann dir helfen, dich zu entspannen, dir selbst näherzukommen und deine Sinne zu stärken. Du kannst sie jederzeit wiederholen, wenn du dich gestresst oder angespannt fühlst.

Produktempfehlungen für Massagen

Ob für den privaten Gebrauch zu Hause oder in einer professionellen Massagepraxis – die Wahl der richtigen Produkte ist entscheidend, um ein erholsames Erlebnis zu schaffen. Daher möchte ich dir heute ein paar Produkte empfehlen, die ich selber für meine Massagen gerne nutze.

Mandelöl

Ich mag Mandelöl sehr gern, da es relativ geruchsneutral ist, sich sanft auf der Haut anfühlt und die Entspannung auf natürliche Weise unterstützt.



Sesamöl

Sesamöl gleitet nach meinem Gefühl noch etwas mehr als Mandelöl, was sich besonders für öligere Massagen eignet. Allerdings riecht es stärker und nicht jeder findet den Geruch angenehm.



Heizdecke

Eine Heizdecke ist vor allem in den kalten Wintermonaten ein wunderbarer Begleiter für eine gelungene Massage. Die wohltuende Wärme fördert die Durchblutung und sorgt dafür, dass der Kunde von Beginn an in einen Zustand tiefer Entspannung gleitet.


Ölflasche

Als Ölflasche kann ich diese sehr empfehlen. Optisch zwar nicht besonders schön, aber dafür praktisch in der Handhabung. Denn mit dieser Flasche kannst du das Öl präzise dosieren und lästiges Kleckern vermeiden – ideal für saubere und entspannte Massagesessions.


Ölwärmer

Damit das Massageöl die perfekte, angenehm warme Temperatur hat, nutze ich diesen Flaschenwärmer. Er sorgt zuverlässig für ein wohliges Wärmegefühl und macht jede Massage noch entspannender.



Räucherstäbchen

Für einen angenehmen Raumduft nutzen ich hin und wieder gern Räucherstäbchen. Besonders die Sorte Palo Santo. Diese riechen nicht nur besonders schön, Palo Santo soll auch eine reinigende und entspannende Wirkung haben.



*Die Verlinkungen sind Affiliate-Links. Solltest du über diese Links etwas kaufen, bekomme ich eine Provision. Für dich entstehen dabei keine Mehrkosten. Wo du die Produkte kaufst, bleibt natürlich dir überlassen.

Unsere vierhändigen Massagen

Durch die vierhändige Berührung wird die Wahrnehmung verwirrt und das Gehirn kommt zur Ruhe und Gedankenströme verlangsamen sich. Diese Form der Tiefenentspannung kann meditativ wirken und hilft, den Kopf freizubekommen und den Alltag loszulassen. Eine vierhändige Massage ist daher mehr als nur eine Massage – sie ist ein Erlebnis für Körper und Geist und eignet sich perfekt für Menschen, die sich nach einer tiefgehenden Erholung und besonderem Erlebnis sehnen.
Hier möchte ich dir einmal einen Überblick über unsere verschiedenen vierhändigen Massagen geben. Mehr zu den Massagen erfährst du unter den Links:

Vierhändige Saydiyay Wellness Massage

Klassische vierhändige Ganzkörpermassage

Rosenmassage

Mehr Berührung im Alltag bekommen

Körperliche Berührung spielt eine zentrale Rolle im Alltag und hat weitreichende positive Effekte auf unser Wohlbefinden. Sie stärkt soziale Bindungen, reduziert Stress und fördert die Freisetzung von Wohlfühlhormonen wie Oxytocin. Sei es eine Umarmung, ein Händedruck oder eine sanfte Berührung der Schulter – diese kleinen Gesten vermitteln Zuneigung, Geborgenheit und Trost. In einer zunehmend digitalen Welt, in der persönliche Interaktionen seltener werden, ist es umso wichtiger, physische Berührungen bewusst in den Alltag zu integrieren, um emotionale Nähe und soziale Verbundenheit zu fördern.

Doch wie bekommt man mehr Berührung im Alltag, wenn diese gerade zu wenig ist?

Hier sind einige Tipps:

  1. Umarmungen aktiv suchen:
    Umarme deinen Partner, Freunde und Familie zur Begrüßung oder zum Abschied. Viele Menschen schätzen diese Geste und es kann ein natürlicher Weg sein, Berührungen zu teilen.

  2. Hände halten:
    Wenn du mit deinem Partner oder einer anderen nahestehenden Person unterwegs bist, halte öfter die Hand. Es stärkt die emotionale Bindung und schafft körperliche Nähe.

  3. Massage ausprobieren:
    Gönn dir gelegentlich eine professionelle Massage oder tausche mit deinem Partner oder Freunden Massagen aus. Selbst kurze Nacken oder Handmasssagen im Alltag können viel bewirken.

  4. Tanz und Bewegung:
    Aktivitäten wie Tanzen oder Yoga (Zb. Acroyoga) fördern den körperlichen Kontakt auf angenehme Weise. Empfehlen kann ich dir Contact Improvisation – eine Tanzart, die darauf basiert viel Körperkontakt mit anderen Menschen herzustellen und sich intuitiv zu bewegen wie die Körper sich miteinander bewegen wollen.

  5. Kuscheln mit Haustieren:
    Wenn du ein Haustier hast, nimm dir regelmäßig Zeit, um es zu streicheln oder zu kuscheln. Die Berührung mit Tieren kann sehr beruhigend sein. Wenn du keine Haustiere hast, vielleicht magst du Katzen oder Hundesitting ausprobieren?

  6. Selbstberührung:
    Selbstberührung, wie sanftes Streicheln deiner eigenen Arme oder Hände, kann auch beruhigend wirken und das Bedürfnis nach Berührung teilweise erfüllen und das Körperbewusstsein stärken.

  7. Kuscheln:
    Bei Kuschelpartys oder beim Kuscheln mit einem Kuscheltherapeuten kannst du absichtslose Berührung mit anderen Menschen genießen und Geborgenheit und Verbundenheit erleben.

Was tust du, um mehr Berührung im Alltag zu bekommen?

Schnupperangebot für unsere vierhändigen Massagen

Bist du Stundent*in, Geringverdiener*in, hast aus irgendeinem Grund momentan nicht viel Geld zur Verfügung oder möchtest einfach unsere Massagen zum Schnupperpreis ausprobieren? Dann haben wir eine großartige Neuigkeit für dich! Ab sofort bieten wir einmal im Monat einer Person die Möglichkeit, unsere entspannende vierhändige Saydiyay Wellnessmassage oder die klassische vierhändige Ganzkörpermassage zu einem reduzierten Preis zu genießen.

Interessiert? Dann schreibe uns eine E-Mail an bunte-beruehrung@gmx.de. Erkläre uns kurz, warum du dieses Angebot wahrnehmen möchtest, erzähle uns in ein paar Sätzen etwas über dich und mach uns ein Preisangebot was du für die Massage zahlen kannst.

Hinweise für deinen Massagetermin

Damit deine Massage für dich und auch für mich ein angenehmes Erlebnis wird, findest du hier ein paar Punkte, die ich dafür wichtig finde:

Terminbuchung

Da ich nicht hauptberuflich massiere und noch andere Verpflichtungen habe, bzw. der Massageraum auch von Kollegen genutzt wird und der Raum daher zur gewünschten Zeit belegt sein kann, bitte ich dich um dein Verständnis dafür, dass ich nicht immer sofort Termine anbieten kann.
Bei Erstkontakt bestehe ich zudem auf eine Vorauszahlung. Du erreichst mich für eine Terminbuchung am besten über What’s App oder Email oder aber du hinterlässt eine Nachricht mit deinem Anliegen auf dem Anrufbeantworter. Ich rufe dich dann so schnell wie möglich zurück.

Komm pünktlich zu deinem Termin

Es ist möglich, dass ich im Anschluss an deinen Termin weitere Termine habe oder ein Kollege den Raum nutzen möchte. Daher ist es wichtig, dass wir uns an den vereinbarten Zeitplan halten, um allen Kunden ein angenehmes Erlebnis zu ermöglichen.

Pünktlich sein bedeutet, dass du mindestens 5 min vor deinem Termin da bist. Denn die Zeit, für die der Termin ausgemacht wurde, ist in der Regel die Startzeit der Massage. Damit du diese vollumfänglich genießen kannst und zudem in Ruhe ankommen, oder nochmal auf die Toilette gehen kannst, bitte ich dich diese Zeit einzuplanen.

Sage Termine rechtzeitig ab

Wenn du deinen Termin nicht wahrnehmen kannst, sage ihn bitte rechtzeitige ab. Dies gilt auch im Krankheitsfall. Ich bitte um dein Verständnis, dass ich Termine, die weniger als 24 Stunden vorher abgesagt werden, mit 50 % in Rechnung stellen muss, da ich die Raumbuchung dann nicht mehr stornieren kann. Termine, die nicht abgesagt werden und nicht wahrgenommen werden, berechne ich mit 100 %.

Achte auf Hygiene

Ein gepflegtes Äußeres sollte selbstverständlich sein, damit es für mich ebenso eine angenehme Erfahrung wird wie für dich. Besonders bei einer Fußmassage sollten die Füße sauber und gesund sein (gepflegte Zehennägel, frei von Pilzen). Ansonsten ist es eine Möglichkeit, die betroffenen Stellen mit einem Pflaster abzukleben und mich darauf hinzuweisen.

Lass dein Handy aus

Da eine Massage eine Auszeit für dich sein soll, bitte ich dich dein Handy während der Massage aus bzw. auf lautlos zu stellen. Denn schließlich sollst du dich entspannen und es gibt nichts ärgerlicheres als durch ein Handyklingeln aus der Entspannung gerissen zu werden.

Probleme oder Wünsche

Solltest du irgendwo Schmerzen haben oder an bestimmten Stellen nicht massiert werden wollen, weise mich bitte vor der Massage darauf hin. Genauso wenn du bestimmte Wünsche haben solltest, die die Massage noch angenehmer für dich machen. Auch während der Massage kannst du mich jederzeit darauf hinweisen, wenn es für dich zu kräftig, zu sanft, zu kitzelig etc. ist.

Vermeide Flirt und Annäherungsversuche

Ich wünsche mir einen professionellen, respektvollen und freundlichen Umgang miteinander und bitte dich daher darum Annäherungsversuche zu vermeiden und zu respektieren was ich anbiete und was nicht.