Berührung macht den Menschen lebendig

Wann immer ich etwas im Leben berühre werde ich gleichzeitig berührt. Ich kann nicht berühren, ohne selbst berührt zu werden. Wenn ich einen Menschen umarme, bin ich Gebende und Empfangende zugleich. So wie ein Baby, ein junges Kätzchen oder ein Hundewelpen unser Herz öffnet, erwacht in der Resonanz ein Zauber, der uns Liebe und sprudelnde Lebensfreude schenkt.

Wenn du das Gefühl hast, du rackerst dich ab, gibst und gibst und gibst und für dich bleibt keine Energie mehr übrig, dann lass deine Aufmerksamkeit zu dir kommen und dich vom Leben berühren. Atme die Liebe deiner Seele ein. Wenn du dein Kind oder deinen Partner streichelst, fühle wie deine gebende Hand gleichzeitig die Berührung empfängt und wie sich das in deinem Körper anfühlt. Deine Hand beginnt zu lauschen. Entdecke, beginne zu erforschen, und lass dich auf eine sinnliche Reise zu deinem inneren Reichtum führen.

Vergleiche dich nicht mit anderen

Vergleiche dich nicht mit anderen. Du bist einzigartig und auf deinem eigenen Weg an genau der richtigen Stelle. Denn dein Leben folgt einem göttlichen Plan.

Lass dich nicht runterziehen, weil andere schneller zu sein scheinen, mehr wissen oder mehr können als du. Das ist eine Illusion. Sie sind nicht schneller, nur woanders – auf einem anderen Weg.

Lass dich lieber davon inspirieren, und beflügeln, um auf deinem eigenen Weg mit Leichtigkeit weiter zu gehen.

Stress dich nicht mit To-Do Listen. Tue weniger und dafür mit Hingabe!

Kennst du diese Tage, an denen du so viel auf deiner To-Do Liste hast und gar nicht weißt wo du anfangen sollst? Oder wenn du ein neues Projekt angehst, was dich begeistert und du so ungeduldig bist und es am liebsten schon fertig vollendet haben willst?

Ich kenne das sehr gut und neige in solchen Momenten dazu mich zu überfordern, weil ich zu viel machen will, zu schnell sein will…

Ich merke wie wichtig es gerade ist mich an das weibliche Prinzip zu erinnern. Weibliche Energie bringt Ruhe und Langsamkeit, Achtsamkeit, weniger Aktion und mehr Ausgewogenheit in den Dingen, die ich tue. Es fühlt sich im ersten Moment komisch, doch nach und nach viel besser an, weniger von meinen To-Do Listen abzuarbeiten und diese Dinge dafür mit Hingabe zu tun, in dem Wissen, dass auch morgen noch ein Tag ist.

Nein sagen

„Nein zu anderen zu sagen ist ein Ja zu dir.“

Das vergesse ich oft, will es jedem recht machen und niemanden verletzen oder enttäuschen.

Im Moment übe ich es bewusst Nein zu sagen, wenn ich ein Nein empfinde. Auch das ist oft ein Schritt aus der Komfortzone und sollte gewürdigt werden. In Kauf zu nehmen, dass jemand enttäuscht sein könnte, ist schwieriger als einfach Ja zu sagen. Doch wenn ich ehrlich bin, steckt doch dahinter nur die Angst, dass sich jemand von mir anwenden könnte, ich nicht mehr liebenswert bin etc. So stellt es mein Ego dar.

Doch ich bin liebenswert – ich bin es wert geliebt und geschätzt zu werden, auch wenn ich Nein sage. Besonders dann, denn dann stehe ich zu mir und meinen Bedürfnissen, Werten und Meinungen. Ich bin sehr echt und authentisch und stark bei mir selbst. Und das ist sexy.

Wie gut kannst du Nein sagen?