Berührungsübung

Diese Berührungsübung kann dir helfen, deine eigene Körperwahrnehmung zu verbessern, in Kontakt mit dir selbst zu kommen und Achtsamkeit zu fördern. Hier ist eine Anleitung, die du leicht alleine durchführen kannst:

Vorbereitung:

  1. Ruhige Umgebung:
    Sorge für einen Ort, an dem du dich wohlfühlst. Eine Matte, ein Kissen oder dein Bett eignen sich gut. Optional kannst du sanfte Musik anmachen oder eine Kerze anzünden.
  2. Bequeme Kleidung:
    Trage etwas, in dem du dich frei bewegen kannst, oder arbeite mit freier Haut, um den Kontakt direkter zu spüren.

Ablauf:

  1. Einstimmung:

Setze oder lege dich bequem hin. Schließe die Augen und atme tief ein und aus. Konzentriere dich auf deinen Atem und deinen Körper.

  1. Kontakt aufnehmen:

Beginne mit deinen Händen. Streiche sanft über deine Arme, Hände oder Beine. Achte darauf, wie sich deine Haut und deine Berührung anfühlen – ist sie warm, kühl, rau, glatt? Nutze verschiedene Berührungstechniken: streichen, drücken, leicht kneifen oder klopfen.

  1. Körper erkunden:

Wandere langsam durch deinen Körper: Gesicht, Schultern, Bauch, Beine, Füße. Sei aufmerksam für Empfindungen, die auftauchen: Wo fühlt sich der Kontakt angenehm an? Wo bist du empfindlicher?

  1. Pausen und Reflexion:

Halte ab und zu inne und spüre nach: Wie fühlt sich dein Körper jetzt an? Gibt es Bereiche, die mehr Aufmerksamkeit brauchen? Wenn du an einer Stelle Anspannung fühlst, lege einfach deine Hand darauf und atme ruhig.

  1. Selbstumarmung:

Schließe die Übung mit einer liebevollen Geste ab, z. B. einer Umarmung für dich selbst. Lege deine Arme um deinen Körper und halte dich für einen Moment fest.


Tipps:

Du kannst ein angenehm duftendes Öl verwenden, um die Berührung intensiver zu machen.

Langsamkeit: Nimm dir Zeit, um jeden Teil deines Körpers bewusst zu berühren.

Gedanken beobachten: Wenn Gedanken auftauchen, lass sie ziehen und kehre zu deinem Körper zurück.


Diese Übung kann dir helfen, dich zu entspannen, dir selbst näherzukommen und deine Sinne zu stärken. Du kannst sie jederzeit wiederholen, wenn du dich gestresst oder angespannt fühlst.

Massagen für Hochsensible

Besonders für Hochsensible sind Massagen, für einige auch besonders sanfte Massagen wie die Saydiyay, sehr geeignet. Da sie schnell zu Reizüberflutung und Überforderung neigen, weil sie so viel wahrnehmen und die Eindrücke oft nicht so gut filtern können wie andere Menschen, brauchen sie viel Erdung.

Massagen sind dafür sehr geeignet. Du kommst wieder mehr in deinen Körper, du spürst deinen Atem und die Berührungen. Es können speziell Fußmassagen die Erdung unterstützen, aber auch Ganzkörpermassagen helfen die Energie aus dem Kopf in den Körper zu leiten und dein Energiesystem zu stabilisieren. Eine achtsame Ganzkörpermassage schenkt dir ein Gefühl von Umhülltsein und Widerstandskraft.

Hochsensible Menschen nehmen manche Dinge viel intensiver wahr, weshalb ich es wichtig finde auf Dinge wie neutral riechendes Öl, dezente Musik, evtl. einen leicht abgedunkelten Raum und Wärme zu achten. Denn allein kalte Füße können so unangenehm sein, dass das Gesamterlebnis nicht den gewünschten Effekt hat.

Ich selbst fühle mich nach einer Massage oft sehr leicht und ausgeglichen. Als wäre ich wieder mehr in meinem Körper angekommen und könnte die vielen belastenden Eindrücke leichter loslassen.

Bist du auch hochsensibel und möchtest eine Massage für dich ausprobieren? Dann melde dich gern bei mir!

Stress dich nicht mit To-Do Listen. Tue weniger und dafür mit Hingabe!

Kennst du diese Tage, an denen du so viel auf deiner To-Do Liste hast und gar nicht weißt wo du anfangen sollst? Oder wenn du ein neues Projekt angehst, was dich begeistert und du so ungeduldig bist und es am liebsten schon fertig vollendet haben willst?

Ich kenne das sehr gut und neige in solchen Momenten dazu mich zu überfordern, weil ich zu viel machen will, zu schnell sein will…

Ich merke wie wichtig es gerade ist mich an das weibliche Prinzip zu erinnern. Weibliche Energie bringt Ruhe und Langsamkeit, Achtsamkeit, weniger Aktion und mehr Ausgewogenheit in den Dingen, die ich tue. Es fühlt sich im ersten Moment komisch, doch nach und nach viel besser an, weniger von meinen To-Do Listen abzuarbeiten und diese Dinge dafür mit Hingabe zu tun, in dem Wissen, dass auch morgen noch ein Tag ist.