Die Berührung die glücklich macht

Federleicht, sanft und langsam verschmelzen die Hände mit deinem Körper, fließen wie Wasser… Gänsehaut, als würden tausend Perlen über deinen Körper rollen. Energie wird frei gesetzt. Tiefe Berührung deiner Seele, erwachen deiner Sinnlichkeit… Du bist eingehüllt in ein Gefühl tiefer Geborgenheit und Sicherheit. Kannst dich fallen lassen, loslassen und komplett in deinen Körper eintauchen, Verbundenheit spüren mit dir selbst.

Saydiyay ist ein ganz besonderes Erlebnis. Nachdem ich am Wochenende noch einmal selbst in die Erfahrung der Massage als Gebender und Bekommender eintauchen konnte und neue Impulse und Erkenntnisse bekommen habe, fühle ich sehr viel Lust diese Massage weiterzugeben.
Vielleicht möchtest du einmal selbst die Erfahrung dieser besonderen Massage machen.

Wusstest du schon…?
Saydiyay kann auch als Ritual gestaltet werden, in dem du bestimmte Themen energetisch lösen bzw. Heilimpulse setzen kannst. Wenn sich dein Geist und dein Körper tief entspannen, kannst du dich außerdem viel leichter für neue Erkenntnisse öffnen und Lösungen, die schon in deinem Unterbewusstsein vorhanden sind, können ans Licht kommen.Wenn du diese Variante der Saydiyay ausprobieren möchtest, melde dich gerne bei mir.

Körperbewusstsein und Weiblichkeit Teil 1 ~ NFP

In dieser Reihe von Blogbeiträgen möchte ich dir von ein paar Erfahrungen, Erlebnissen und Gedanken erzählen, die mir geholfen haben bzw. immer noch helfen mein Körperbewusstsein zu verbessern und meine Weiblichkeit zu stärken. Vielleicht kann ich dich inspirieren das ein oder andere ebenfalls auszuprobieren und dich selbst zu erforschen.

Weiblichkeit bedeutet für jeden etwas anderes. Ich habe gemerkt, dass ich dem Thema besonders über meinen Körper näher kommen kann.
Denn es gab eine Zeit, in der ich mich sehr von meinem Körper getrennt hatte und gar keine richtige Verbindung mehr spürbar war. Ein großer Teil von mir selbst hatte sich zu dieser Zeit extrem zurückgezogen und versteckt. Eine Strategie, um irgendwie mit der Welt klar zu kommen. Der Nachteil davon war, dass ich mich selbst nicht mehr gespürt habe und weit davon entfernt war wirklich zu leben bzw. mich kraftvoll in meiner Weiblichkeit zu fühlen.

Auf dieser Reise zu mir selbst begegnete mir vor etwa vier einhalb Jahren NFP (natürliche Familienplanung), also die symptothermale Methode zur Verhütung bzw. Familienplanung.
Diese Methode ist bei richtiger Anwendung genauso sicher wie die Pille – was auch meine bisherige persönliche Erfahrungen damit bestätigt – und zudem absolut natürlich und frei von Nebenwirkungen.
Man beobachtet verschiedene Symptome des Körpers – hauptsächlich Temperatur und Zervixschleim, dokumentiert diese und kann schließlich nach bestimmten Regeln feststellen wann der Eisprung erfolgt ist und ein ungeschützter Geschlechtsverkehr sicher ist – um es mal ganz kurz runterzubrechen wie die Methode funktioniert.
(Für weitere Infos, schau gern auf folgender Seite vorbei. Über einen Onlinekurs der Inhaber dieser Webseite habe ich damals auch NFP gelernt: https://trainyabrain-blog.com/fruchtbare-tage-bestimmen/nfp/)

Der Nebeneffekt des Ganzen ist, dass ich meinen Körper und meinen Zyklus, seitdem ich angefangen habe diese Methode zu praktizieren, erst mal so richtig kennengelernt habe. Durch die Beobachtung der Symptome meines Körpers schenkte ich ihm so viel Aufmerksamkeit wie lange nicht mehr und habe mit der Zeit ein neues Wissen darüber entwickelt wie mein Körper und mein Zyklus „funktionieren“, was ihm gut tut und was nicht. Dass sehr viel mehr normal und natürlich ist, als ich vorher dachte. Und auch, dass mein Körper keine Maschine ist, sondern seinen eigenen Regeln folgt und dass ich ihm bzw. meinem Gefühl für meinen Körper vertrauen kann. Der Körper ist Natur und genauso wie die Natur ist der Körper sehr intelligent, zu erstaunlichen Dingen fähig und ein echtes Geschenkt.

NFP war unter anderem eine der wichtigsten Dinge, die mir über die Jahre geholfen haben die Verbindung zu meinem Körper wieder aufzubauen.
Auch meine Weiblichkeit wurde dadurch gestärkt. Denn Frauen waren schon immer Heilende, Wissende und Erschaffende, die mit den Kräften der Natur und der Großen Göttin in Verbindung standen. Sie waren Hexen, Seherinnen, Beraterinnen und hatten ein großes Wissen über Pflanzen und Kräuter – die Heilkunst war Frauen in die Wiege gelegt.
Das Wissen über die Phasen meines Zyklus zu haben und beobachten zu können wie ich mich verändere, gibt mir ein Gefühl diesem alten Wissen, Fähigkeiten und der Energie der Ahnen näher zu kommen.

Zudem kann mein Leben zyklisch gestalten und Achtsamkeit und Verständnis gegenüber mir und meinem Körper entwickeln. Denn ich weiß wie viel an Befindlichkeiten, Stimmungen, Produktivität etc. durch meinen Zyklus und die Hormone beeinflusst wird.

Abschließend kann ich nur sagen, dass ich dir NFP sehr empfehlen kann, um näher in Kontakt mit dir, deinem Körper bzw. deinem Zyklus zu kommen – egal ob zur Verhütung oder einfach, um dich besser kennen zu lernen und das alte Wissen der Ahnen in dir zu stärken.

Massage ist mehr als nur Berührung des Körpers

Diese wundervollen Worte von Osho über Massage wollte ich gerne mal mit euch teilen. Genau so sehe ich das auch:

„Während du massierst, massiere nur. Denke nicht an irgendwelche andere Dinge, denn das sind alles Ablenkungen. Sei in deinen Fingern, in deinen Händen, als würde dein ganzes Sein, deine ganze Seele sich dort sammeln. Lass es nicht nur eine Berührung des Körpers sein. Deine ganze Seele tritt in den Körper des anderen ein, durchdringt ihn, löst die tiefsten Verspannungen.
Und mache es zu einem Spiel. Übe es nicht wie einen Job aus; lass es ein Spiel und ein Vergnügen sein. Lache und bringe auch den anderen zum Lachen. Beim Massieren trittst du mit der Lebendigkeit eines anderen Körpers in Verbindung und spürst, wo sie fehlt. Du fühlst, wo der Körper unvollständig ist, und machst ihn ganz. Du hilfst der Körperenergie, nicht länger zersplittert, nicht länger im Widerstreit zu sein. Wenn sich die Energien des Körpers aufeinander einstimmen und zum Orchester werden, hast du dein Ziel erreicht.

Gehe also sehr respektvoll mit einem menschlichen Körper um. Er ist der Tempel Gottes, der heilige Schrein. Lerne deine Kunst mit tiefer Ehrfurcht, mit Hingabe. Sie ist eines der schönsten Dinge, die du lernen kannst.“
(Osho)